Über mich
Sarah Scheler
Wie kam ich zu den Pferden?
Schon als kleines Mädchen war ich von Pferden fasziniert. Da wir ein Pferd in der Familie hatten, hatte ich das große Glück, schon früh mit diesen wunderbaren Tieren aufzuwachsen. Ich konnte die Zeit mit den Pferden in vollen Zügen genießen und sie begleiteten mich durch meine Kindheit.
Mit 7 Jahren fuhr ich dann zum ersten Mal in die Reiterferien, was meine Leidenschaft für das Reiten noch weiter verstärkte. Ab diesem Zeitpunkt nahm ich regelmäßig Reitunterricht und vertiefte mein Wissen und meine Fähigkeiten im Umgang mit Pferden. Diese Erfahrungen haben mich nicht nur geprägt, sondern auch meine tiefe Verbundenheit zu den Pferden noch weiter verstärkt und mir den Weg zu meiner heutigen Arbeit mit diesen tollen Tieren geebnet.
Mein reiterlicher Werdegang
Bereits im Alter von 7 bis 13 Jahren nahm ich regelmäßig 2-3 Mal pro Woche Reitunterricht, was meine Leidenschaft für Pferde weiter verstärkte. Mit 13 Jahren entdeckte ich den Westernreitsport für mich und wurde schnell aktiv in diesem Bereich. Mehrmals im Jahr nahm ich an Turnieren teil, darunter auch mit meiner Stute Püppi, die ich 2014 kennenlernte und die mir unglaublich viel beibrachte.
Im Jahr 2015 erweiterte ich mein Wissen und meine Fähigkeiten und begann, mich intensiv mit Bodenarbeit und freier Arbeit mit den Pferden zu beschäftigen. Schon damals wurde mir klar, wie wichtig diese Arbeit ist, um eine tiefere Verbindung zu den Pferden aufzubauen und ihre körperliche sowie geistige Entwicklung zu fördern.
Ein besonderes Jahr war 2016, als ich mein erstes eigenes Pony, Daggi, bekam. Zu diesem Zeitpunkt war sie aufgrund ihrer Vergangenheit nicht mehr gut reitbar und stark verritten. Mit viel Geduld und Arbeit an der Doppellonge, in der Handarbeit und Bodenarbeit konnte Daggi sich zu einem tollen Schulpony entwickeln, das mittlerweile sogar für Anfänger geeignet ist.
Ein Jahr später, 2017, bekam ich mein erstes eigenes Pferd, Püppi, von meiner Mutter geschenkt. Püppi war ein Wendepunkt in meinem reiterlichen Werdegang, da sie mich zurück zur klassischen Reiterei führte und mir unglaublich viel beibrachte. Gemeinsam nahmen wir an Working Equitation Lehrgängen teil und erweiterten stetig unser Wissen und unsere Fähigkeiten.
Im Herbst 2017 begann ich nach der Schule meinen Bundesfreiwilligendienst in der Reitschule Teltow, wo ich bis September 2024 tätig war. Diese Zeit war prägend für mich, da sie mir ermöglichte, meine praktischen Fähigkeiten weiter auszubauen und mit unterschiedlichen Pferdetypen sowie Reitern zu arbeiten.
Im Juli 2024 legte ich erfolgreich meine Abschlussprüfung zur Pferdewirtin - Haltung und Service ab, ein wichtiger Meilenstein in meiner beruflichen Entwicklung.
Seit Oktober 2024 arbeite ich nun selbstständig als Pferdetrainerin und widme mich intensiv der Arbeit mit meinen eigenen Pferden. Zudem züchte ich seit 2022 mit meinen Stuten und habe bereits mehrere Fohlen in meinem Beisein zur Welt gebracht. Diese besonderen Momente zu erleben und neue Leben auf die Welt zu bringen, erfüllt mich mit Stolz und Dankbarkeit.
Das ist mein Ziel
Mein Ziel ist es, das Reiten mit Spaß und Verständnis zum Pferd zu vermitteln. Dabei lege ich besonderen Wert auf die Gesunderhaltung und Gymnastizierung des Pferdes, da diese Aspekte für mich die Grundlage einer erfolgreichen und langfristigen Partnerschaft zwischen Reiter und Pferd bilden.
Was mir besonders wichtig ist:
- Richtiger Umgang mit dem Pferd: Ein respektvoller und liebevoller Umgang ist die Basis für eine vertrauensvolle Beziehung.
- Pferdegerechte Haltung und Ausbildung: Die Bedürfnisse des Pferdes stehen immer im Vordergrund. Es ist wichtig, dass das Pferd in seiner natürlichen Bewegung und Entwicklung unterstützt wird.
- Grundwissen rund um das Pferd: Reiten bedeutet für mich mehr als nur das Sitzen auf dem Pferd. Ein tiefes Verständnis für das Tier, seine Bedürfnisse und seine Kommunikation ist entscheidend.
- Arbeit vom Boden: Der Kontakt zum Pferd am Boden stärkt die Beziehung und fördert das Vertrauen. Bodenarbeit ist ein unverzichtbarer Teil der Ausbildung.
- Passende Ausrüstung für das Pferd: Nur mit der richtigen Ausrüstung kann das Pferd bequem und gesund arbeiten. Ich achte darauf, dass alles gut angepasst ist.
- Regelmäßiger Besuch vom Hufschmied, Zahnarzt und Osteopathen: Diese regelmäßigen Kontrollen sind entscheidend für die Gesundheit und das Wohlbefinden des Pferdes. Sie sorgen dafür, dass das Pferd in bestmöglicher Verfassung bleibt und keine gesundheitlichen Probleme übersehen werden.